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Freitag, 20. April 2012

Vom Grössenwahn zum Reiz des Kleinen

Facebook macht das Tauschen von Daten, Texten, Bildern etc. sehr einfach. Vielleicht ZU einfach. Lange schon hat der Begriff  "Freund" durch Facebook eine neue Definition erhalten:
Ein tolles Profilfoto reicht meistens schon aus damit man als "Freund" in der Liste hinzugefügt wird. 300 Freunde Aufwärts gehört bei vielen zum Standard. Mit 700 gilt man als beliebt und alles über 700 ist dem ein oder anderen doch schon mal ein "Wow !" wert.
Nun, viele vergessen dabei, dass genau diese "Freunde" viele Dinge zu sehen bekommen, die Sie eigentlich nicht sehen sollten. Aus Seminaren und Erfahrungen ein Beispiel:
80 Jugendliche im Alter von um die 18-21 Jahren werden von mir gefragt wieviele "Facebook-Friends" sie haben: der Durchschnitt liegt bei 300 (!). Die 80 Jugendlichen gehen seit 3 Jahren gemeinsam zu Schule und sehen sich ein bis zwei Mal pro Woche. Von den "Facebook-Friends" sehen sie die meisten vermutlich nie bis einmal in zwei Jahren :-). Nun das Experiment:
Ich frage ob jemand bereit wäre sich bei Facebook einzuloggen um mit allen gemeinsam die Bilder und Posts durchzugehen. "NIEMALS!", "nein", "Lieber nicht" UND "wäre mir peinlich" klingt es aus dein Reihen. Bei der Frage: "Warum nicht? Ihr zeigt es doch an hunderten von Personen? Warum nicht hier? was ist der Unterschied ob wir die Inhalte nun hier anschauen, oder jeder daheim vor dem Computer?..komisch? nicht war?
Man Teilt also Inhalte mit jeden Mengen Leuten und doch möchte man, das Gruppen von Personen die inhalte NICHT gemeinsam anschauen (??). Man Möchte dementsprechend Dinge teilen, aber nur an einem Ort (Facebook) wo die Reaktion darauf NICHT persönlich sein kann (??) man nutzt also eine Plattform um mit der Welt Dinge zu teilen die man mit der Welt eigentlich doch nicht teilen will (???)...hmmmm...dies bewegt mich zum Nachdenken.

Nun gut...ich werde ggf. mal einen längeren Text darüber veerfassen...eine Studie wäre hier sicherlich interessant..fals jemand interesse hat: einfach melden bitte.

Zurück zum Titel:
nachdem man auf Facebook mit einer überaus langen Facebookliste glänzt, gibt es nun "neue" Netzwerke welche genau auf das Gegenteil abzielen: wenige, dafür REALE Freunde sind doch viel Sinnvoller. So etwa:

Path. Ein Netzwerk mit einer Maximalen Anzahl von 150 Freunden. Dies ist im übrigen die sogenannte Dunbar Zahl. Mr. Dunbar erklärt, dass ein menschliches Gehirn gar nicht fähig ist, sich mehr als 150 Beziehungen zu anderen Menschen zu merken...sehr interessant!

Dann gibt es Family Leaf. Ein Netzwerk wie der Name schon sagt für die Famillienmitglieder. Auch cool!

Das "witzigste" aber finde ich das Pair Network. Hier kann man genau mit einem anderen Menschen ein "Netzwerk" pflegen. Die ist sicher eines der ehrlichsten Netzwerke :-)



Montag, 16. April 2012

Es wird umgestellt! Timeline (Chronik) für alle!

Dieser Leitfaden für die Privatsphäre der User auf Facebook wurde von klicksafe.de erstellt und veröffentlicht. Ich finde ihn sehr gut und absolut anwendbar.
Der ein oder ander wird wohl in nächster Zeit (nach der Umstellung auf die Chronik) mit Löschen von alten Einträgen beschäftigt sein :-)
Hier ein Leitfaden zum Schutz der Privatsphäre

Donnerstag, 12. April 2012

Facebook: Mehr Auskunft über gespeicherte Daten

Letztes Jahr bot Facebook seinen Mitgliedern die Option an, sich sämtliche gespeicherten Daten auf CD zuschicken zu lassen. Diese Funktion wurde aber kurz darauf wieder abgeschafft. Inzwischen besteht schon länger die Möglichkeit, sich ein erweitertes Archiv aller Facebook-Aktivitäten herunterzuladen. Diese Funktion wurde jetzt um einige Punkte ergänzt - darunter frühere Namen, Freundschaftsanfragen und IP-Adressen......weiterlesen

Quelle:ChipOnline

Dienstag, 10. April 2012

So funktioniert Marketing 3.0
(für Firmen)

Tausende von $, Euro oder CHF in Radio, TV oder Print investiert aber keine Kontrolle, ob die Werbebotschaft auch angekommen ist? Dann geht es Ihnen wie vielen, die auf ausschliesslich auf klassische Medien setzen. 

Bei Kundenmeetings ist der meist genannte Satz: „Wir haben kein Budget.“ Nach einer Analyse der Marketingstrategien wird dann auch schnell klar warum:
Meist werden die falschen Marketinginstrumente am falschen Orten mit einem zu hohen Budget eingesetzt. 

Ob jemand die target audience wirklich definiert, die optimale Einschaltzeit abgeschätzt und sich anhand sorgfältiger Analysen für Inserate, Plakate, Spots oder Internet entschieden hat, ist dabei oft dem Zufall überlassen. 

Marketing baut auf Erfahrung und das Gespür für Produkt, Dienstleistung und Kunde. Aber noch wichtiger: auch auf das Wissen über neue Instrumente und Möglichkeiten.
Denn das Internet hat Marketinginstrumente hervorgebracht, mit denen Sie zielgruppengerecht arbeiten UND den Erfolg zu 100% messen können.


 

Deshalb: Setzen Sie auf Marketing 3.0, lernen Sie neue, zielgruppengerechte Möglichkeiten kennen und geben Sie nur dann Geld aus wenn Sie auch etwas dafür bekommen

1. Hier eintragen und Daten erhalten
2. Infoveranstaltung besuchen.
3. Mehrwert generieren

Montag, 9. April 2012

Things you have to know about the iCloud Policy

scroll for english version

Auszug aus den Nutzungsbedingungen:

“Sie erklären sich damit einverstanden, dass Apple, ohne Ihnen gegenüber zu haften, auf Ihre Kontoinformationen und Ihre Inhalte zugreifen, diese nutzen, aufbewahren und/oder an Strafverfolgungsbehörden, andere Behörden und/oder sonstige Dritte weitergeben darf, wenn Apple der Meinung ist, dass dies vernünftigerweise erforderlich oder angemessen ist, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist oder wenn Apple einen hinreichenden Grund zu der Annahme hat, dass ein solcher Zugriff, eine solche Nutzung, Offenlegung oder Aufbewahrung angemessenerweise notwendig ist, …”.

Apple Privacy Policy

You understand that by using the Service, you consent and agree to the collection and use of certain information about you and your use of the Service in accordance with Apple’s Privacy Policy. You further consent and agree that Apple may collect, use, transmit, process and maintain information related to your Account, and any devices or computers registered thereunder, for purposes of providing the Service, and any features therein, to you. Information collected by Apple when you use the Service may also include technical or diagnostic information related to your use that may be used by Apple to support, improve and enhance Apple’s products and services. For more information please read our full privacy policy at http://www.apple.com/privacy/. You further understand and agree that this information may be transferred to the United States and/or other countries for storage, processing and use by Apple, its affiliates, and/or their service providers. Please note that personal information regarding individuals who reside in a member state of the European Economic Area (EEA) is jointly controlled by Apple Sales International in Cork, Ireland, and Apple UK Limited in Uxbridge, United Kingdom.

Sonntag, 8. April 2012

Was Facebook den Behörden übergibt wenn die Gerichte anklopfen



In den USA ist jetzt zum ersten Mal bekannt geworden, was genau Facebook an die Behörden übermittelt, wenn sie im Fall einer Untersuchung den Account eines Kriminellen anfordern. Da sind alle IDs der Facebook-Freunde dabei, sämtliche Login-Daten, natürlich die Bilder, die Wall, und mehr. Boston Phoenix hat diese Dokumente online gestellt (Freunde sind aus Privatsphäre-Gründen, anders als bei der Polizei, geschwärzt) und ihr könnt euch das nach dem Break mal ansehen. Als Inspiration für euren nächsten Krimi oder so.


Quelle:
http://issuu.com/thebostonphoenix/docs/markoff-facebook-subpoena/9?mode=window
http://de.engadget.com/2012/04/08/was-facebook-den-behorden-ubergibt-wenn-die-gerichte-anklopfen

Mittwoch, 4. April 2012

Mami und Papi dominieren Facebook

Dem einst hippsten Social Network laufen die jungen User davon. Mehr als die Hälfte der Nutzer ist über 30, neue sind meist über 50. Für Zuckerbergs Geldmaschine ist das perfekt.
Das ist hart, aber einmal musste der Tag ja kommen: Facebook, einst das Revier hipper Studis, ist nun fest in der Hand von Mami und Papi - selbst Oma und Opa haben kürzlich begonnen, ihre neuen Fotos vom Wanderausflug zu liken, taggen und kommentieren.

Die neusten Facebook-Nutzerzahlen des «Bernetblog» sprechen eine klare Sprache: Die Hälfte der Schweizer Facebooker gehört der Ü-30-Fraktion an, sind also alte Säcke, die höchstens noch als cool durchgehen, wenn sie DJs oder Indie-Rocker sind.

Am Drücker sind im Volksbuch nun die Best-Ager, die über 50-Jährigen. In dieser Altergruppe legte Mark Zuckerbergs Netzwerk seit Anfang Jahr um 13 Prozent zu. Out ist Facebook hingegen am anderen Ende der Alters-Skala: Bei den Teens und Twens ist das Potenzial offenbar abgegrast, die Nutzerzahlen stagnieren. Bei den unter 15-Jährigen verliert Facebook gar massiv: Minus neun Prozent lautet die Bilanz seit Anfang Jahr. Logisch, wer will schon im gleichen sozialen Netzwerk abhängen wie Mami und Papi?

Seit 2004 von 0 auf 830 Millionen

Nicht nur Kirchgänger und Zeitungsleser altern, auch an sozialen Netzwerken nagt der Zahn der Zeit. Mit Facebooks Wandlung vom Studenten-Netzwerk anno 2004 zum Massenphänomen sind auch seine Mitglieder in den letzten acht Jahren älter geworden. Anfang 2012 nun ist erstmals die Hälfte der Schweizer Facebooker über 30.

Ist Facebook uncool? Schon möglich, aber eigentlich vollkommen irrelevant. Die Hipster sind längst weitergezogen: zu Twitter, später zu Google+ und seit Kurzem machen sie Pinterest unsicher. Facebook wächst auch ohne die treulosen Social-Media-Nomaden weiter. 2,81 Millionen Nutzer waren hierzulande im März aktiv, das sind 3,2 Prozent mehr als Ende Dezember 2011.

Die Geldmaschine brummt

Facebook hat einstige Grössen wie MySpace und StudiVZ längst «aufgefressen», in den Nischen überleben die unzähligen Special-Interest-Networks munter weiter: Last.fm ist seit Jahren das Zuhause für Musikfreaks, auf Xing und LinkedIn tummeln sich vorab Marketing-Fuzzis und für Landeier gibts Swissfarm.

Die Masse aber bleibt Mark Zuckerberg treu. Das schwindende Interesse der Jugendlichen wird dem Internet-Milliardär kaum Sorgenfalten in die Stirn zeichnen, im Gegenteil: Facebook ist dank seiner 830 Millionen Nutzer eine Geldmaschine, die noch geschmierter läuft, je älter seine Nutzer sind. Die Werbekunden lieben das zahlungskräftige Publikum, also die gutverdienenden Ü-30-Säcke.

Die Facebook-Nutzerzahlen für die Schweiz sind keine offiziellen Daten von Facebook. Die Zahlen werden vom «Bernetblog» zusammen mit Serranetga viermal jährlich erhoben.

Quelle:
http://www.20min.ch/digital/dossier/facebook/story/31905484